|
Fünf Neue für die Kreisliga
SG Gösmes-Walberngrün glückte nach einem Jahr der sofortige Wiederaufstieg in die Kreis-liga Hof/Marktredwitz
Bildtext 2:
Die Personalsituation bei der SG Gösmes-Walberngrün hat sich gebessert. Mit fünf neuen Spielern wurde der Kader punktuell verstärkt. Im Bild von links Spielertrainer Stefan Weiß, Maximilian Buchta (eigene Jugend, Mittelfeld), Stefan Fießmann (JFG Frankenwald, Mittel-feld), Christian Schmidt (TuS Schauenstein, Stürmer), Manuel Nahr (TSV Presseck, Abwehr), Heiko Rödel (VfL Issigau, Abwehr) und Spielleiter Jens Fichtner
So eine Saison möchten der Spielertrainer, Verantwortliche und Fans der SG Gösmes- Wal-berngrün nicht noch einmal erleben. Wenn auch am Ende der Punktspielrunde der von jedem erhoffte sofortige Wiederaufstieg in die Kreisliga Hof/Marktredwitz stand, es hat allen viel Nerven gekostet.
„Wir lagen nach einer überragenden Vorrunde mit acht Punkten Vorsprung praktisch schon uneinholbar und ohne Niederlage an der Tabellenspitze. Nach Problemen mit einigen Spie-lern, die uns mittlerweile verlassen haben, sind wir nach der Winterpause mit einigen Nieder-lagen gestartet und bald waren wir unsere Spitzenstellung los“, resümiert Spielertrainer Stefan Weiß. Doch die SG zeigte in den letzten Spielen Moral, holte einige altgediente Spieler, die aufhören wollten zurück, und schaffte in einem großartigen Entscheidungsspiel nach Verlän-gerung und Elfmeterschießen gegen Viktoria Hof den sofortigen Wiederaufstieg.
Das die neue Saison für die SG kein Honiglecken wird, ist Spielertrainer Stefan Weiß bewuss-te. „Die Klasse zu halten, die in diesem Jahr besonders stark ist, wird für uns ein sehr harter Wege werden“, sagt er und ist sich durchaus im Klaren, dass es mit großer Wahrscheinlich-keit ein Kampf gegen den Abstieg sein wird. Durch ein gut besuchtes Training in der Vorbe-reitungsphase strahlt er aber Zuversicht aus, dass mit den fünf Neuen dieses Ziel erreicht wird und seine Mannschaft dem einen oder anderen Favoriten ein Bein stellen kann.
„Wir müssen alle an einem Strang ziehen und Kameradschaft zeigen, dann werden wir die Klasse erhalten“, sagt Spielleiter Jens Fichtner, der die gute Arbeit des Trainers hervorhebt und auch sicher ist, dass die fünf Neuzugänge ihren Teil zum vorgegebenen Ziel beitragen werden. Trotzdem stellt sich auch er auf einen Abstiegskampf vom ersten Tag an ein und hofft auch wieder auf die bekannt lautstarke Unterstützung der Fans bei allen Heim- und Auswärtsspielen. „Sie sind unser zwölfter Mann“, so Fichtner. Wichtig ist für ihn, dass die SG nicht wieder von großem Verletzungspech, vor allem der Torhüter, erfasst wird, wie es in den letzten Jahren der Fall war. Fichtner freut sich auch darüber, dass in der kommenden Sai-son die Reservemannschaft, die mit dem TV Kleinschwarzenbach eine Spielgemeinschaft bildet, bei den Heimspielen das Vorspiel durchführen kann. „Das ist für uns und alle Vereine sehr wichtig“, sagt der Spielleiter und dankt der Kreisspielleitung dafür, dass sie dafür einen Weg gefunden hat.
Autor und Bild: haf
|